Lebensraum für Tiere

 

 

 

 

 

 

Es ist faszinierend zu sehen, dass die verschiedenen Kräuter Futterpflanzen sind für eine 
Vielzahl von Raupen, die teilweise nur auf einer Futterpflanze leben können. 
So kann man im Garten laufend Raupen beobachten, so. z.B. den Braunwurz-Mönch, 
den Mittleren Weinschwärmer, das Tagpfauenauge, den Schwalbenschwanz, 
verschiedene Spinner und weitere, mir unbekannte Arten.

Der Laufkäfer ist im Garten der grösste Vertreter der Krabbeltiere. Daneben leben hier aber
eine bunte Anzahl Käfer, Spinnen und Ameisen und bilden eine eigene Gemeinschaft, die sich
dem Menschen nicht so einfach offenbart. Mit Geduld können wir aber feststellen, dass sich auf 
vielen Pflanzen spezielle Lebensgemeinschaften bilden.

Die zahlreichen Blütenpflanzen locken Hornissen, Hummeln, Honigbienen und erfreulicherweise 
sehr viele Wildbienen an. Im Garten gibt es fast das ganze Jahr hindurch blühende Pflanzen und somit
Nahrung für die Fluginsekten. Faszinierend, eine Hornisse beim jagen von Bienen oder Fliegen zu beobachten.
Durch die vielfältigen Lebensräume können Erdhummeln, Wespen und Hornissen ungestört ihre Nester bauen.

                                                                                                  


Eine Vielzahl von wunderschönen Schmetterlingen tanzt durch den Garten. Höhepunkte für mich
sind Sichtungen von Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz und Admiral. Aber auch die vielen 
verschiedenen kleineren Falter erfreuen mich durch ihre luftige Leichtigkeit.

 

Die Zauneidechsen geniessen das Sonnenbaden im Garten, sei es auf warmen Steinen oder
auf einem Bett aus Johanniskraut. Auch Blindschleichen sind gern gesehene Gäste und nutzen
die liegen gelassenen Holzhaufen als Quartier.

Kaum gegraben und mit Wasser gefüllt, schon bewohnt: In den Biotopen haben sich Molche, Frösche und Kröten
eingefunden. Dabei hat jede Art ihren Lieblingsplatz und es ist jedesmal schön, das vertraute Platschen zu hören,
wenn der Grasfrosch in seinen Teich springt.

Wenn es ums Zelt herum laut schmatzt und grochst, so ist der Igel nicht weit.
Er scheut sich auch nicht, einen Blick auf das menschliche Treiben zu werfen.
Dabei berührt er mit seiner Art das Herz und man muss ihn einfach lieben.

Auch den Mäusen gefällts im Garten und schon manchen Leckerbissen haben sie gefunden.
Dabei schaden sie aber nicht nur: sie lockern auch den Boden, bringen Licht und Luft hinein.

Eichhörnchen scheinen eine spezielle Botenrolle im Tierreich einzunehmen. So war meine Freude gross,
als nach einer vertieften Kommunikation mit der Natur plötzlich ein Eichhörnchen quer durch den Garten,
nahe an mir vorbei hoppelte

Ganz in der Nähe wohnt der Dachs in seinem Erdbau und mit etwas Glück zeigt er sich
des Nachts auf den Wegen. Ein geheimnisvolles und interessantes Tier!

Der Fuchs streift gerne hier umher, vielleicht mag er auch die Mäuse...


Die Rehmutter zieht durch die umliegenden Wäldchen und auch durch den Garten.
Dabei knabbert sie gerne an den Apfelbäumen die frischen grünen Blätter, weshalb
ein Zaun nötig wurde. Das Reh scheint aber auch ganz bestimmte Heilkräuter
zu sich zu nehmen, deshalb sind wohl z.B. die Blüten der Spierstauden (Mädesüss)
abgeäst. Die Spierstauden enthalten Stoffe wie Salycilsäureverbindungen,
die schmerzlindernd, fiebersenkend, harn- und schweisstreibend wirken. 
Aber auch das Lungenkraut scheint ihnen zu schmecken.





Devas Garden ist umgeben von Eichen und so ist der Eichelhäher nicht weit.
Auch das fleissige Hämmern des Spechts hat mir schon manchen Nachmittag versüsst.
Die kleineren Vögel gehen teilweise sogar ins Zelt hinein, um sich gute Brocken zu verschaffen.
Besondere Freude machen mir auch die Fledermäuse, die beim Eindunkeln über
dem grossen Biotop kreisen und trinken.

 

 

home