Heilpflanzen

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                   "Wir sollten zahlreiche Bäume und Heilkräuter pflanzen, da diese auch die Luft reinigen. Viele Krankheiten können verhindert werden, indem wir die Luft einatmen, die mit Heilkräutern in Kontakt gekommen ist." - Amma

Im Devas Garden wächst eine Vielzahl von Heilpflanzen (siehe Liste). Heilpflanzen sind ein Ausdruck der Liebe Gottes für seine Schöpfung. Für jede Krankheit soll ja ein Kraut gewachsen sein, sagt man. Ich würde es lieber so formulieren: für jeden Menschen ist ein Kraut gewachsen, manchmal auch mehrere...So finden wir in der Umgebung des Menschen oftmals auch "seine" Heilpflanzen, wenn wir uns bewusst umsehen. Nicht umsonst breiten sich gewisse Kräuter an gewissen Orten oder zu bestimmten Zeiten mehr aus.
Sehr oft zu finden sind momentan z.B. Löwenzahn (Leber), Goldrute (Niere) und Storchenschnabel (Trauma). Unbewusst umgibt sich der Mensch mit seinen Helfern. Interessanterweise sind z.B. die so beliebten Geranien eng verwandt mit dem Storchenschnabel. Anscheinend spüren die Menschen unbewusst, dass die Pflanze ihnen hilft, Schock und emotionale Verletzungen zu heilen. Dass Heilpflanzen übrigens eine Wirkung haben, das kann heute niemand mehr ernsthaft bestreiten. Einige Kräuter wirken sogar so erfolgreich, dass sie von Ärzten und Apothekern aus finanziellen Gründen vereinnahmt, bzw. der Allgemeinheit als gefährlich verboten werden. So geschehen mit dem Johanniskraut, dem Stevia-Kraut, der Pestwurz, dem Huflattich. Zweiflern empfehle ich jeweils die Einnahme von einigen Tollkirschen...Danach sind wir uns sicher über die Wirkung einig! Heilpflanzen sind also sehr potent und der Spruch: "Hilfts nicht, so schadets nicht" ist hier falsch. Wir brauchen grosse Erfahrung und breites Wissen, um Heilpflanzen differenziert und passend anzuwenden. Dabei gilt es, neben den körperlichen Beschwerden eines Menschen eben auch die geistig-seelische Komponente zu erfassen. In vertiefter Kommunikation mit der Essenz einer Pflanze, kann auch hier Hilfe geleistet werden.In früheren Kulturen widmete sich der Schamane intensiv seiner Ausbildung zum Heiler und erwarb sich seit früher Kindheit einen grossen Wissensschatz. Dabei wurde einerseits das gesammelte und über Generationen erprobte Wissen mündlich weitergegeben. Andererseits erwarb sich der Schamane jedoch eigenes Wissen: durch Selbstversuche, durch Rituale, langes Fasten und Meditation, erfuhr er/sie am eigenem Leib und Seele die Wirkungen einer Pflanze. Ein Heiler hatte oftmals nur einige wenige Pflanzen in seiner "Apotheke" (5-12). Mit diesen kommunizierte er jedoch geistig und konnte so, eingebettet in den sozialen und kulturellen Kontext grosse Hilfe leisten. Sei es Heilung, Linderung oder Hilfe bei Übergängen wie z.B. Geburt, Sterben und Tod. Ein Pflanzenheiler akzeptiert aus seiner Naturbeobachtung den natürlichen Kreislauf von Werden und Vergehen, von Frühling und Sommer und nimmt diese als gleichwertig und gottgegeben an. Der Heiler versucht nur, den Menschen in seinem Prozess, auf seinem Weg zu unterstützen. Jedoch entspricht es nicht seinem Wunsch, in das Wollen und Wirken des Menschen einzugreifen. Der freie Wille des Menschen ist untastbar und Gottes Wege sind unergründlich.
Im Devas Garden haben wir die Möglichkeit, wieder in diesen vertieften Kontakt mit den Pflanzen zu kommen.